30.8.2021, 10:39

ŠKODA AUTO produziert 100’000stes iV-Fahrzeug

  • Jubiläumsfahrzeug ENYAQ iV rollte am Firmensitz in Mladá Boleslav vom Band
  • Serienproduktion von iV-Fahrzeugen startete im September 2019 im Werk Kvasiny
  • 2020 wurden insgesamt 35’000 iV-Modelle an Kunden ausgeliefert
  • iV-Portfolio wird weiter ausgebaut: Drei zusätzliche reine E-Modelle bis 2030
  • Anteil an ŠKODA E-Fahrzeugen soll bis 2030 in Europa auf 50 bis 70 Prozent steigen

Mladá Boleslav / Cham, 30. August 2021 – Im Stammwerk von ŠKODA AUTO lief heute das 100’000ste iV-Fahrzeug vom Band – ein ENYAQ iV. Mit der „iV“-Plakette kennzeichnet der tschechische Automobilhersteller Modelle, die über einen teilelektrischen oder vollelektrischen Antriebsstrang verfügen. Aktuell produziert ŠKODA AUTO drei iV-Baureihen: die Plug-in-Hybride ŠKODA SUPERB iV und ŠKODA OCTAVIA iV sowie den vollelektrischen ŠKODA ENYAQ iV. Bis 2030 bringt ŠKODA mindestens drei weitere reine E-Modelle auf den Markt.

Michael Oeljeklaus, ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik, betont: „100‘000 produzierte iV-Fahrzeuge innerhalb von nicht einmal zwei Jahren – das ist ein Auftakt nach Mass auf dem Weg ins Elektrozeitalter. Ein grosser Dank an die gesamte Produktionsmannschaft, die unsere iV-Fahrzeuge in hohem Tempo und toller Qualität fertigt. Jetzt machen wir in schnellen Schritten weiter – der ENYAQ iV und unsere beiden Plug-in-Hybridmodelle sind nur der Anfang.“

Bis 2030 wird ŠKODA sein Produktportfolio um mindestens drei weitere rein elektrische Modelle ausbauen, die preislich und grössentechnisch unterhalb des ENYAQ iV positioniert sein werden. Damit strebt die Marke – je nach Marktentwicklung – einen Anteil vollelektrischer Modelle in Europa von 50 bis 70 Prozent an.

Die Ära der Elektromobilität läutete ŠKODA AUTO bereits im September 2019 mit der Produktion des Plug-in-Hybrids SUPERB iV und des rein elektrischen CITIGOe iV ein. Im September 2020 ging der tschechische Automobilhersteller dann mit dem ENYAQ iV – dem ersten vollelektrischen Serienfahrzeug der Marke, das auf der MEB-Plattform des Volkswagen Konzerns basiert – den bislang grössten Schritt bei der Umsetzung seiner Elektromobilitätsstrategie.

Der ENYAQ iV verfügt über Heck- oder Allradantrieb, zudem stehen fünf Leistungsstufen und drei Batteriegrössen zur Wahl. Je nach Kapazität der Batterie liegt die Reichweite bei mehr als 520 Kilometern im WLTP-Zyklus. Das SUV überzeugt im Alltagseinsatz zudem durch die markentypisch äusserst grosszügigen Platzverhältnisse. Mit seinem neuen E-Flaggschiff schlägt ŠKODA auch bei der Interieur-Gestaltung einen neuen Weg ein: Innovative Design Selections treten an die Stelle klassischer Ausstattungslinien – insgesamt erwartet die Kunden eine neue, übersichtlich gestaltete Angebotsstruktur.

Aktuell werden bereits Hochvolt-Traktionsbatterien für die Plug-in-Hybrid-Modelle SUPERB iV und OCTAVIA iV sowie für Modelle weiterer Konzernmarken produziert. Anfang des nächsten Jahres startet in Mladá Boleslav zudem die Produktion von MEB-Batteriesystemen für den ENYAQ iV. Zusätzlich arbeitet der tschechische Automobilhersteller gemeinsam mit Partnern am Aufbau einer stabilen Zuliefererstruktur für Elektromobilität.

Mit seiner neuen NEXT LEVEL – ŠKODA STRATEGY 2030 setzt sich ŠKODA AUTO ambitionierte Ziele in den Bereichen nachhaltiges Wachstum, Erschliessung neuer Vertriebsregionen und Elektrifizierung. Das Unternehmen strebt an, bis zum Jahr 2030 zu den fünf meistverkauften Automarken in Europa zu zählen. Erreicht werden soll dies unter anderem mit besonders preiswerten Einstiegsmodellen und einem starken, elektrifizierten Modellportfolio. Je nach Marktentwicklung strebt das Unternehmen den Ausbau des Anteils vollelektrischer Fahrzeuge auf 50 bis 70 Prozent seiner Modellpalette in Europa an. Dies soll dazu beitragen, die CO2-Emissionen der produzierten Flotte bis 2030 um mehr als 50 Prozent zu reduzieren.

Im gleichen Zug arbeitet das Unternehmen in Kooperation mit dem Konzern und Partnern aus Politik und Wirtschaft daran, sein tschechisches Heimatland zu einem Elektromobilitäts-Hub auszubauen. Auch konkrete Ziele für Nachhaltigkeit und Diversität sind Bestandteile der Strategie.

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